Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Qualität macht (Hoch-)Schule“ und findet am 19. Oktober 2026 von 13:15 bis 17:20 Uhr an der Pädagogischen Hochschule Wien (Hedy-Lamarr-Saal) statt.
Das Partnerschulen-Netzwerk Berufsbildung verbindet berufsbildende Schulen, die PH Wien sowie weitere Akteur*innen der Berufsbildung aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit dem Ziel, Professionalisierung, praxisnahe Forschung und Schulentwicklung gemeinsam voranzutreiben.
Das diesjährige BarCamp bringt Akteur*innen aus Berufsbildung, Hochschule, Forschung, Bildungspolitik und Schulpraxis zusammen, um Perspektiven auf Qualitätsentwicklung, Bildungssteuerung, Arbeitsmarktbezug und Kooperationen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen dialogische Formate und gemeinsame Diskussionen.
Schools must foster conditions that empower students to actively shape their future in a world of constant change. To meet societal demands, young voices must be heard: What do they need? What are their solutions? Liberating Voices at School unites experts sharing practical and academic insights to rethink education. It presents methods to encourage participation, critical reflection, and learner agency. With innovative models, it showcases inclusive, participatory education approaches, enabling students to co-create their learning and build a future-ready system.
des Partnerschulen-Netzwerks Berufsbildung an der PH Wien
Am 07. November 2025 fand an der Pädagogischen Hochschule Wien das dritte BarCamp des Partnerschulen-Netzwerks Berufsbildung unter dem Titel „Berufsbildung im Wandel: Didaktik, KI und Curricula im Fokus“ statt. Insgesamt 140 Stakeholder*innen aus verschiedenen Bildungs- und Gesellschaftsbereichen – von Studierenden über Schulleiter*innen und Hochschullehrende bis hin zu Vertreter*innen des Bildungsministeriums, der Bildungsdirektionen Wien und Niederösterreich, der Arbeiterkammer Wien und der Industriellenvereinigung – waren bei der Veranstaltung vertreten.
Nach einleitenden Worten von Vizerektor Dr. Norbert Kraker und AK Präsidentin Renate Anderl war die Vorstellung des neuen Buches „Die Kunst des Unterrichtens im Berufseinstieg“, das in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien entstanden ist, ein besonderes Highlight. Der praxisorientierte Didaktik-Leitfaden für Lehrer*innen an Berufsschulen und Lehrer*innen der Fachtheorie und Fachpraxis an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen wurde im Rahmen der Veranstaltung an alle Teilnehmer*innen verteilt und ermöglichte einen Einblick/Vorgeschmack auf die Inhalte des Buches.
Den inhaltlichen Auftakt bildete die Keynote von Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Manfred Pfiffner (Pädagogische Hochschule Zürich / Universität Graz), der zum Thema „Didaktik und KI“ sprach. Seine Ausführungen zur aktuellen Situation in Gesellschaft und Wirtschaft, Kompetenzen im Zeitalter der generativen KI und der Rolle von Lehrpersonen regten zu intensiven Diskussionen und neuen Perspektiven an.
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden bei einem Gallery Walk Einblicke in die im September 2025 beim Qualitätssicherungsrat (QSR) für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung eingereichten Curricula der Sekundarstufe Berufsbildung erhalten und sich in anregenden Gesprächen mit Mitarbeiter*innen des Instituts Sekundarstufe Berufsbildung (I:SBB) austauschen. Das BarCamp war ein voller Erfolg und unterstreicht die Bedeutung von Kooperation und Austausch im Partnerschulen-Netzwerk Berufsbildung.
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team I:SBB für die sorgfältige Planung und das große Engagement bei der Entwicklung der neuen Curricula sowie den Mitarbeiter*innen der Abteilung Wirtschaft (A:WIR) und des Zentralen Informatikdienstes (Z:ZID) sowie Dipl.-Ing.in Barbara Müller, BEd, Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.
Text: Prof. Mag. Sandra MENNER, BEd
Bildnachweis: Dipl.-Ing. Barbara MÜLLER, BEd, Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation S:OAK
Die Studierenden wurden herzlich von einem Mitarbeiter der Bibliothek empfangen. In einer umfassenden Führung erhielten sie nicht nur einen Einblick in die Bibliotheksstruktur, sondern auch in die Nutzung digitaler Ressourcen und externer Rechercheportale. Im Fokus des Lehrausgangs stand die Frage: Wie funktioniert moderne wissenschaftliche Recherche in einer spezialisierten Bibliothek mit arbeitsweltlichem Schwerpunkt? Neben der Orientierung im physischen Raum lag der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Recherchekompetenz, Quellenbewertung und dem Zugang zu wissenschaftlichen Volltexten – Themen, die nicht nur im Studium, sondern auch in der späteren Berufspraxis von großer Bedeutung sind.
Der Lehrausgang war ein gelungener Mix aus Information, Praxisbezug und Inspiration – und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, den Umgang mit digitalen und analogen Informationssystemen zu erlernen.
Die Besonderheit: Alle Studierenden sind bereits als Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen tätig und schließen mit dieser Präsentation ihr Lehramtsstudium ab. Als zukünftige Expert:innen für Digitalisierung in der Berufsbildung haben sie sich im Seminar „Projekt- und Datenmanagement“ intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandergesetzt – und dabei Theorie, Praxis und Forschung auf bemerkenswerte Weise miteinander verbunden.
Drei Projektteams präsentierten ihre Arbeiten zu den Themen:
Finanzbildung bei Jugendlichen
Freizeitverhalten nach der Covid-19-Pandemie
Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Aufmerksamkeit
Die Studierenden nutzten klassische und agile Projektmanagementmethoden wie Scrum und Kanban, arbeiteten quantitativ und qualitativ, achteten auf die Einhaltung der Forschungsethik und setzten gezielt KI-Tools sowie Software der empirischen Sozialforschung ein. Die Projekte zeigten nicht nur hohe fachliche Qualität, sondern auch ein tiefes Verständnis für pädagogische, gesellschaftliche und technologische Zusammenhänge.
Die Präsentationen wurden von Lehrenden der PH Wien sowie externen Gästen begleitet. Sie zeigten sich beeindruckt von der Professionalität, dem reflektierten Einsatz digitaler Werkzeuge und der klaren pädagogischen Haltung der angehenden IT-Lehrer:innen.
Den Abschluss bildete ein informeller Ausklang Raum für vertiefende Gespräche, Vernetzung und persönliche Gratulationen, denn die digitale Transformation an Schulen braucht genau solche mutigen, kompetenten und reflektierten Lehrkräfte.
Es war ein lehrreiches „Eintauchen in das Nicht-Hören“, denn bei HANDS UP ist das Erlebnis absolute Stille! So erleben Gehörlose die Welt, so kommunizieren sie und so erleben sie ihren Alltag.
Zuerst macht man auf sich aufmerksam, indem man laut aufstampft oder andere an der Schulter berührt. Dann „spricht“ man mit Gesten, Lippen und dem Oberkörper. Dabei ist es wichtig, genau hinzuschauen und zu versuchen, auch die Emotionen wahrzunehmen!
Der Lehrausgang bot viele Einblicke in die Lebenswelt Gehörloser. Diese Erfahrung wird auch zu einer positiven Einstellung zu dieser beeinträchtigten Gruppe beitragen – eine Erkenntnis, die lange in Erinnerung bleiben wird.
Empfangen wurde die Gruppe von Christian Wenzl, Head of Educational Sales bei Microsoft Österreich. In einem spannenden Vortrag gab er einen umfassenden Einblick in die Welt von Microsoft. Dabei ging es um aktuelle Bildungstools, digitale Lehr- und Lernmethoden sowie konkrete Anwendungsbeispiele für den Schulalltag. Besonders interessant war, wie vielfältig Programme wie Microsoft Teams, OneNote oder Forms im Unterricht genutzt werden können.
Im Anschluss führte Christian Wenzl durch die modernen Büroräumlichkeiten von Microsoft. Die offene Gestaltung, flexible Arbeitsbereiche und digitale Ausstattung gaben einen authentischen Eindruck davon, wie innovatives Arbeiten in einem internationalen Technologieunternehmen aussieht.
Außerdem sprach er über Karrierewege bei Microsoft und über berufliche Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen mit digitaler Ausbildung. Das bot spannende Perspektiven für alle, die sich neben dem Lehrberuf auch für Tätigkeiten in der Wirtschaft interessieren.
Der Lehrausgang bot viele praxisnahe Einblicke in digitale Bildung, moderne Arbeitswelten und neue berufliche Möglichkeiten – ein informativer und motivierender Tag, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Dabei wurden die Studierenden äußerst kompetent von der charmanten Moderatorin Denise geführt. Die Führung begann mit einem Rundgang durch das Bürogebäude und die professionellen Aufnahmestudios von kronehit. Die Studierenden erhielten spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Senders und erfuhren, wie Redaktion, Technik und Moderation zusammenarbeiten, um ein reibungsloses Programm zu gestalten.
Ein besonderes Highlight war der Einblick in eine laufende KRONEHIT-Sendung, bei der die Studierenden live dabei sein konnten. Während der Sendung hatten sie Gelegenheit, den Moderator Christian persönlich kennenzulernen. Er erklärte, wieviel Spontanität, Kreativität und Teamarbeit hinter einer erfolgreichen Radiosendung stecken. Außerdem nahm er sich Zeit, die Fragen der Studierenden zu beantworten, und teilte wertvolle Tipps aus seiner Erfahrung als Radiomoderator.
Zum Abschluss der Führung durften die Studierenden selbst aktiv werden. Sie hatten die Möglichkeit, eigene Radioansagen, z. B. den Wetterbericht, aufzunehmen und diese anschließend im Studio anzuhören. Für viele war es eine spannende Erfahrung, einmal selbst vor dem Mikrofon zu stehen und die eigene Stimme in professioneller Qualität zu hören.
Ein großes Dankeschön an das Team von kronehit für diese hochinteressanten Einblicke! Es war ein anschaulicher Lehrausgang, der die praxisnahe Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule weiter stärkt!
Diese interaktive Tour ist wie ein Escape Room aufgebaut und führt tief in den Untergrund der ehrwürdigen Bibliothek. Doch anstatt nur Rätsel zu lösen, tauchten die Studierenden dabei gleichzeitig in die Welt der wissenschaftlichen Recherche ein. Auf spielerische Weise lernten sie, wie man gezielt nach Literatur sucht – also genau das Wissen, das man im Studium täglich braucht.
In einem kleinen Team durchforsteten sie versteckte Gänge, knackten Codes und kombinierten Hinweise – alles mit dem Ziel, den geheimnisvollen „Dritten Band“ zu finden. Der Mix aus Spannung, Teamarbeit und Lernen machte den Ausflug nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst lehrreich – auch in methodisch-didaktischer Hinsicht. So kann Lernen auch anders gehen – kreativ, aktiv und mit einer großen Portion Spaß. Eine klare Empfehlung für alle, die Bibliotheken einmal ganz neu erleben wollen!
Es war ein interessanter Lehrausgang, der die praxisnahe Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule weiter stärkt!
Wien, 20. Mai 2025 – Im Rahmen des Weltbienentags fand am Urban Diversity Education Campus der PH Wien eine besondere Präsentation des I:SBB, Fachbereich Mode und Design statt. Unter dem Titel „Be(e) Human“ zeigten Studierende des 4. Semesters eigens transdisziplinär gestaltete Imker*innenanzüge, die auf kreative Weise die Beziehung zwischen Natur, Menschlichkeit, Diversität und gestalterischem Ausdruck thematisierten.
Die feierliche Eröffnung der Veranstaltung erfolgte unter anderem im Beisein der Rektorin der PH Wien, Dr.in Barbara Herzog-Punzenberger, sowie des slowenischen Botschafters in Wien, Aleksander Geržina. Beide betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung von Nachhaltigkeit, Kreativität und internationalem Dialog. Diese Werte wurden in den präsentierten Arbeiten eindrucksvoll sichtbar.
Für das kulinarische Wohl sorgten die Studierenden des Fachbereichs Ernährung mit sorgfältig ausgewählten Köstlichkeiten, darunter herzhafte warme und kalte Häppchen sowie Cocktails mit slowenischem Kastanien- und Buchweizenhonig. Ein weiteres Highlight waren auch vier exklusive Honig-Gelato-Kreationen (Safran-Honig-Gelato – sanft, aromatisch, luxuriös / Joghurt-Sesamhonig-Gelato – mild, nussig, ausgewogen / Topfen-Arancia-Honig-Gelato – fruchtig, cremig, mediterran / Honigsorbet mit Meringa – leicht, spritzig, mit knusprigem Finish) die von Silvio Molin Pradel, Eissalon am Schwedenplatz, Manifattura del Gelato, Member of GELATOn the ROAD hergestellt worden sind.
Die Veranstaltung wurde von der MUSIKPHabrikbegleitet, deren musikalischer Beitrag das Programm auf ansprechende Weise bereichert hat. Die Präsentation bot nicht nur einen Einblick in die gestalterische Vielfalt der Studierenden, sondern auch eine Plattform für Begegnung und Austausch zwischen Gästen, Kreativen und Lehrenden.