{"id":964,"date":"2021-05-14T12:38:42","date_gmt":"2021-05-14T10:38:42","guid":{"rendered":"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/?p=964"},"modified":"2021-05-14T13:24:43","modified_gmt":"2021-05-14T11:24:43","slug":"htls-im-dl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/?p=964","title":{"rendered":"HTL&#8217;s im DL"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Studie zum Distance Learning an Wiener HTL\u00b4s<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter Mitarbeit von 15 Studierenden der PH Wien (Bachelorstudium Fachbereichs Facheinschl\u00e4gige Studien erg\u00e4nzende Studien) in der Lehrveranstaltung &#8222;<em>Professionalisierung als berufslebenslanger Prozess<\/em>&#8220; wurden mehr als <strong>600 Sch\u00fcler*innen<\/strong> (Fachschule, HTL) und Studierende (Kolleg, Abendkolleg) zum Thema Distance Learning befragt. Fokus war die Bedeutung der direkten Interaktion aller Beteiligten (Sch\u00fcler*innen, Lehrer*innen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kreuze an, welche Vorteile normaler Unterricht (Pr\u00e4senz) gegen\u00fcber Onlineunterricht hat:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"542\" height=\"278\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-966\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/image.png 542w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/image-300x154.png 300w\" sizes=\"(max-width: 542px) 100vw, 542px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wesentliche Ergebnisse:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung sozialer Interaktionen<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Es ist wichtig, auch im Onlineunterricht <strong>gelobt zu werden<\/strong>, hier stimmten \u2013 interessanterweise &#8211; vor allem \u00c4ltere (12.+13. Schulstufe) zu. An und f\u00fcr sich wurde hier erwartet, dass J\u00fcngere dieses Lob ben\u00f6tigen, um motiviert zu sein.<\/li><li>Dass Lehrer*innen zugeben, sich irgendwo nicht auszukennen, wurde als eher wichtig eingestuft<\/li><li>Als Vorteile von Pr\u00e4senzunterricht erreichten folgende Punkte die h\u00f6chste Zustimmung: \u201e<strong>direkte Gespr\u00e4che mit der Lehrkraft m\u00f6glich<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Nachfragen einfacher<\/strong>\u201c, wichtig waren aber auch: \u201e<strong>Zusammenarbeit mit Mitsch\u00fcler*innen einfacher<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Reaktion der Lehrkraft auf Verhalten der Sch\u00fcler*innen besser erkennbar<\/strong>\u201c<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Ergebnisse<\/h3>\n\n\n\n<ul><li>Wichtig waren \u2013 genauso wie im Pr\u00e4senzunterricht \u2013 <strong>klassische Qualit\u00e4ten guten Unterrichts<\/strong>: Stoff ist gut strukturiert, welche Leistungen zu erbringen sind, ist transparent<\/li><li>Bei der Frage, ob auch in Zukunft ein Teil des Unterrichts online erfolgen soll, gab es eine geringe Einigkeit \u2013 in Summe wurde hier aber zugestimmt, vor allem von den J\u00fcngeren<\/li><li>Hinreichende Pausen sind wichtig<\/li><li>Der Aussage, dass Onlineuntericht \u201egenauso gut ist wie Pr\u00e4senzunterricht\u201c erreichte immerhin eine mittelm\u00e4\u00dfige Zustimmung, wird aber (ebenfalls mit mittlerer Zustimmung) anstrengender empfunden. \u00c4ltere stimmten hier weniger zu.<\/li><li>Die technische Ausstattung zuhause ist gut\/sehr gut, die meisten haben einen eigenen Laptop. Wichtig ist dabei, dass zuhause eine ruhige Arbeitsumgebung herrscht. Dass dies im Pr\u00e4senzunterricht besser sei, wurde nur von Wenigen angekreuzt<\/li><li>Dass \u00e4ltere Lehrkr\u00e4fte (&gt;35 Jahre) mit dem Onlineunterricht besser zurecht kommen, fand nur m\u00e4\u00dfige Zustimmung.<\/li><li>Der Schichtbetrieb wurde kritisiert.<\/li><li>Es gab keine erkennbaren Unterschiede zwischen Burschen und M\u00e4dchen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Bei offenen Antworten dominierten auf die Frage, wann Onlineunterricht gut sei: <\/h5>\n\n\n\n<ul><li>Wenn andere Kriterien guten Unterrichts erf\u00fcllt sind (gute Struktur, auf Interessen eingehen, etc.);<\/li><li>Wenn Workload nicht zu hoch ist (zu viele Arbeitsauftr\u00e4ge f\u00fcr zu Hause, zu dichte Info im Unterricht,..)<\/li><li>Wenn der Unterricht abwechslungsreich ist<\/li><li>Wenn eigenst\u00e4ndige Zeiteinteilung m\u00f6glich ist<\/li><li>Wenn ich mir Zeit erspare (z.B. durch geringere Fahrzeit)<\/li><li>Wenn au\u00dferfachliche Zuwendung des Lehrers\/der Lehrerin stattfindet (Gespr\u00e4ch etc.)<\/li><li>Wenn Interaktion mit den Sch\u00fcler*innen stattfindet (wenn im Unterricht auf Einzelne eingegangen wird)<\/li><li>Wenn klare Aufgabenstellungen gegeben werden<\/li><li>Wenn Unterricht wertsch\u00e4tzend erfolgt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Beitrag erstellt von Veronika Ebert, HTL 17<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studie zum Distance Learning an Wiener HTL\u00b4s Unter Mitarbeit von 15 Studierenden der PH Wien (Bachelorstudium Fachbereichs Facheinschl\u00e4gige Studien erg\u00e4nzende Studien) in der Lehrveranstaltung &#8222;Professionalisierung als berufslebenslanger Prozess&#8220; wurden mehr als 600 Sch\u00fcler*innen (Fachschule, HTL) und Studierende (Kolleg, Abendkolleg) zum Thema Distance Learning befragt. 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