{"id":428,"date":"2020-06-18T19:33:47","date_gmt":"2020-06-18T17:33:47","guid":{"rendered":"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/?p=428"},"modified":"2020-06-19T14:51:27","modified_gmt":"2020-06-19T12:51:27","slug":"projekt-corona-hangover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/?p=428","title":{"rendered":"Projekt: &#8222;Corona-Hangover&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir, die Studierenden des 8. Semesters aus dem Fachbereich Information und Kommunikation, beleuchteten im Rahmen des Modules \u201eProjektmanagement\u201c ein aktuelles Thema: Wie die Bev\u00f6lkerung mit den Ma\u00dfnahmen im Zuge von COVID-19 umgeht. Dabei wurden einerseits theoretische Inhalte zum Thema Projektmanagement erlernt und andererseits dieses Wissen auch gleich praktisch umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem anf\u00e4nglichen Brainstorming war sehr schnell klar, dass wir sowohl eine qualitative als auch eine quantitative Forschungsmethode verwenden wollten \u2013 namentlich Interviews und einen Fragebogen. Durch die Analyse der Interviews wurden Hypothesen aufgestellt und ein Fragebogen entwickelt, dessen Auswertung wiederum die Hypothesen beantworten sollte. Nat\u00fcrlich alles mit einem begleitenden Projekthandbuch.<br>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung war, dass aufgrund der aktuellen Situation jegliche Meetings und die Arbeitsorganisation virtuell stattfanden. Mit ausgezeichneter Zusammenarbeit und Kommunikation sowie einer riesigen Portion Eigenverantwortung konnte diese H\u00fcrde aber gut gemeistert werden. Sehr hilfreich waren hier auch Tools wie Zoom oder Office 365 f\u00fcr ein effizientes, termingerechtes Teamwork.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes DANKESCH\u00d6N richten wir an dieser Stelle auch an Frau Dipl.-P\u00e4d. Mag. Elisabeth Scherrer, MSc von der Tourismusschule Wassermanngasse, welche uns auf unserem Weg unterst\u00fctzte und uns mit Rat und Tat sowohl als Vortragende als auch als Projektcoach zur Seite stand.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Interessierte m\u00f6chten wir im Folgenden einen kurzen Einblick in die Ergebnisse des Fragebogens geben. Wir haben die, unserer Meinung nach, interessantesten Punkte herausgenommen und zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<p>Befragt wurden 100 Personen, ca. 75 % davon weiblich, ein Viertel m\u00e4nnlich. Ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Teilnehmer*innen waren zwischen 20 und 30 Jahre alt, der Rest verteilte sich auf alle Altersgruppen bis 80 Jahre. Es freute uns au\u00dferdem sehr, dass wir Personen bis in l\u00e4ndliche Gebiete erreichen konnten. So hatten wir die M\u00f6glichkeit, mit einem begrenzen Sample ein doch sehr diverses Bild zeichnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-demographisches.png\" alt=\"zwei Diagramme zu demographischen Daten (Geschlecht und Alter)\" class=\"wp-image-449\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-demographisches.png 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-demographisches-300x169.png 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-demographisches-768x432.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Demographische Daten der Teilnehmer*innen des Fragebogens<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Besonders wichtig war uns, zu erfahren, wie die Teilnehmer*innen die Auswirkungen auf ihre k\u00f6rperliche und geistige Gesundheit einsch\u00e4tzten.<br>Hier war besonders interessant, dass ca. zwei Drittel der Befragten angab, wenig oder gar keine negativen Auswirkungen auf die geistige Gesundheit zu versp\u00fcren, sich aber etwa die H\u00e4lfte der Befragten durch die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen zumindest eher eingeengt f\u00fchlte. Zudem hatten viele der Befragten sorgen um die eigene Gesundheit bzw. die Gesundheit nahestehender Personen, die zeitliche Ungewissheit sowie Sorgen um die berufliche bzw. pers\u00f6nliche Zukunft.<br>Auch bei der Frage nach der k\u00f6rperlichen Gesundheit gaben fast drei Viertel der Befragten an, keine oder nur wenige negative Auswirkungen zu versp\u00fcren. Hier gaben auch ca. zwei Drittel der Befragten an, dass sie sich nicht signifikant weniger viel oder oft bewegten (spazieren gehen, Sport machen, &#8230;), w\u00e4hrend die Ma\u00dfnahmen vollumf\u00e4nglich in Kraft waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-geistige-und-k\u00f6rperliche-gesundheit.png\" alt=\"zwei Diagramme zur Auswirkung auf die geistige und k\u00f6rperliche Gesundheit\" class=\"wp-image-450\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-geistige-und-k\u00f6rperliche-gesundheit.png 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-geistige-und-k\u00f6rperliche-gesundheit-300x169.png 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-geistige-und-k\u00f6rperliche-gesundheit-768x432.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Diagramme der Ergebnisse zur Befragung der <em>geistigen<\/em> und k\u00f6rperlichen Gesundheit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem stellten wir Fragen zur Freizeitgestaltung sowie zum Kommunikationsverhalten. Da sich fast alle Befragten vollkommen oder zumindest eher an die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen hielten, gaben etwa drei Viertel der Befragten an, dass sich die Freizeitaktivit\u00e4t zumindest etwas verringerte, die Personen allerdings gar keine bzw. wenig Schwierigkeiten hatten, sich sinnvoll zu besch\u00e4ftigen. Diese Verlagerung f\u00fchrte auch dazu, dass 80 % der Befragten angaben, mehr digitale Kommunikationsmittel zu verwenden und sich die Art der Kommunikation bei \u00fcber der H\u00e4lfte der Befragten dahingehend \u00e4nderte, dass diese weniger pers\u00f6nlich bzw. face-to-face wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-freizeit-kommunikation.png\" alt=\"zwei Diagramme zur Ver\u00e4nderung der Freizeitaktivit\u00e4t und der Kommunikation\" class=\"wp-image-451\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-freizeit-kommunikation.png 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-freizeit-kommunikation-300x169.png 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/corona-hangover-freizeit-kommunikation-768x432.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Diagramme der Ergebnisse zur Befragung der Freizeitaktivit\u00e4t und des Kommunikationsverhaltens<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns hier nochmals bei allen Beteiligten, die dieses Projekt m\u00f6glich gemacht haben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir, die Studierenden des 8. 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