{"id":1113,"date":"2022-02-26T15:51:54","date_gmt":"2022-02-26T14:51:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/?p=1113"},"modified":"2022-02-26T15:51:56","modified_gmt":"2022-02-26T14:51:56","slug":"design-ist-unsichtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/?p=1113","title":{"rendered":"\u201eDesign ist unsichtbar\u201c"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"729\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-1024x729.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1116\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-1024x729.jpg 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-300x213.jpg 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-768x546.jpg 768w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie.jpg 1092w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bildquelle: Valerie Schwarz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201cWhen we stumble out of bed each morning and grab the nearest item of clothing, hardly any of us are thinking of its story; where it came from, who made it and where it will go after the edges have frayed and that hole becomes unwearable\u201d<\/em> Valerie Schwarz<\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong><em>\u201eDesign ist unsichtbar\u201c:<\/em><\/strong> So lautete das Semesterthema des Unterrichtsfachs Entwurf- und Modezeichnen I im Wintersemester 2021\/22 und zugleich die Fragestellung, mit der wir Student*innen der P\u00e4dagogischen Hochschule Wien in der ersten Einheit konfrontiert wurden &#8211; also<em>:<strong>\u201c Ist Design bzw. Mode unsichtbar?\u201c<\/strong><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Anlehnung an Lucius Burckhardt analysierten wir den Designbegriff und seine Definition(en), unter welcher der Schweizer Urbanist und Soziologe eine Einbeziehung <strong>unsichtbarer<\/strong> sozialer Zusammenh\u00e4nge, Lebensformen und Handlungsweisen in den Entwurf und die Gestaltung verstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie aktuell diese Aussage \u00fcber die Prinzipien von Gestaltung aus dem Jahr 1980 heute in einer krisengesch\u00fcttelten, von der digitalen Transformation herausgeforderten und von der Modeindustrie verschmutzten Welt daher kommt, das haben mir das vergangene Semester sowie die Aufgabenstellungen im Fach Modeentwurf im Nachhinein deutlich gezeigt. Denn diese entsprachen nicht den vermeintlich \u201eklassischen\u201c Prinzipien von Kollektionsgestaltungen, sondern fokussierten vielmehr das <strong>unsichtbare<\/strong> Gesamtsystem, bestehend aus Objekten und zwischenmenschlichen Beziehungen und\/oder Problemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgabenstellung 1 forderte eine Inszenierung unserer Selbst und unseres Kleidungsschrankes. Das Ergebnis des Prozesses sollte in einer\/m frei zu w\u00e4hlenden Technik\/Medium festgehalten und anschlie\u00dfend pr\u00e4sentiert werden. Vor meinem Ankleidezimmer stehend wurde mir sehr schnell bewusst, welchen Aspekt ich beleuchten m\u00f6chte: den Kreislauf meines Kleiderkonsums. Es ist ein Dauerbegleiter: das Gef\u00fchl eines scheinbaren Mangels nicht genug zum Anziehen zu besitzen, vorgegeben durch immer neue Trends und intelligent-verf\u00fchrende Werbung. Neue Kleidungsst\u00fccke werden konsumiert, l\u00f6sen alte ab, bis wir vor einer un\u00fcberschaubaren Menge an Textilien sowie einem Kontrollverlust \u00fcber selbigen stehen. Schock und Scham setzen ein, angesichts der Menge, die sich angeh\u00e4uft hat. Dies f\u00fchrt zum Auftritt des \u201eblauen Ikea Sacks\u201c, der dabei helfen soll nicht Ben\u00fctztes auszumisten und den Kleiderhaufen zu reduzieren. Die Konsequenz &#8211; ein gedanklicher, gef\u00fchlter und r\u00e4umlicher Platz f\u00fcr Neues &#8211; entwickelt sich schnell von einem Zustand der Befreiung hin zu einem Zustand des Mangels und der Kreislauf beginnt von vorne. Doch wie l\u00e4sst sich dieser durchbrechen und das Konsumverhalten ver\u00e4ndern? Upcycling, Second-Hand K\u00e4ufe, ausgew\u00e4hlt und lokal Einkaufen, Produktionskette beachten sowie vor jedem Einkauf die Fragestellung: \u201ebrauche ich das wirklich?\u201c- das waren einige meiner Konsequenzen aus der Auseinandersetzung mit meinem Kleiderschrank, dem vermeintlichen Konsummonster, als das sich in Wirklichkeit vielmehr ich selbst herausstellte &#8211; die wahre \u201e\u00dcbelt\u00e4terin\u201c. Die Erkenntnis, dass auch ich durch mein Konsumverhalten zur Verschlechterung oder aber Verbesserung der Umwelt beitragen kann, war eine bedeutende und zugleich lange <strong>unsichtbare<\/strong> Komponente des (Gesamt)designs f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"jetpack-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Kleiderschrank.m4v\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/674981905?h=51cb79b7c5&amp;dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><figcaption>Bildquelle: Valerie Schwarz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Selbiges galt f\u00fcr Aufgabenstellung 2: die Identifizierung einer Herausforderung oder eines Problems einer Studienkolleg*in beim Umgang mit seiner*ihrer Kleidung. Auch hier standen weniger das Produkt selbst, also die Kleidung, als vielmehr die zwischenmenschlichen Beziehungen im Fokus der Betrachtung. Und auch hier, bei der Analyse von Natasha Stierlis Kleiderschrank, entdeckte ich ein Echo meiner eigenen Kleiderproblematik: den \u00fcberhandnehmenden Konsum und deren unsichtbaren Begleiterscheinungen. Selbst wenn wir von der Annahme ausgehen, m\u00f6glichst nachhaltig Kleidung zu konsumieren (z.B. Second Hand), so entdecken wir h\u00e4ufig bei der Durchsicht unserer Ware ein regelrechtes \u201eL\u00e4nderchaos\u201c, sprich die Vielfalt an unterschiedlichen Produktions- bzw. Herstellungsl\u00e4ndern. Von China \u00fcber Deutschland bis in die USA &#8211; hat unsere Kleidung eine un\u00fcberschaubare Weltreise hinter sich, die mein bisheriges Reisekonto deutlich \u00fcbertrifft. Um diese Problematik meiner Kollegin (aber auch meine eigene) zu visualisieren hatte ich mich f\u00fcr ein Video im Comic-Format entschieden. Dabei erschien Natasha als Zeichentrickfigur, die durch die Betrachtung der Etiketten ihrer Kleidung und ihrer internationalen, vielf\u00e4ltigen Herkunft Scham sowie \u00dcberforderung empfindet und ihre Augen verschlie\u00dfen muss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"537\" data-id=\"1123\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-2-1-1024x537.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1123\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-2-1-1024x537.jpg 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-2-1-300x157.jpg 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-2-1-768x403.jpg 768w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-2-1.jpg 1206w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"685\" data-id=\"1124\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-3-1-1024x685.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1124\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-3-1-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-3-1-300x201.jpg 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-3-1-768x514.jpg 768w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-3-1.jpg 1138w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"729\" data-id=\"1122\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-6-1024x729.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1122\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-6-1024x729.jpg 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-6-300x213.jpg 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-6-768x546.jpg 768w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-6.jpg 1092w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\">Bildquelle: Valerie Schwarz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Was die L\u00f6sung f\u00fcr diese Problematik sein k\u00f6nnte, dieser Frage sah ich mich in Aufgabe 3 gegen\u00fcber konfrontiert: dem Critical Design. Hierbei geht es darum, im Design M\u00f6glichkeiten zu entdecken, die \u00fcber die L\u00f6sung eines isolierten Problems hinausgehen und ein Objekt nicht l\u00e4nger in einer vertrauten, sondern zuk\u00fcnftigen und damit selbst erst entwerfenden Welt zu imaginieren. Ganz im Sinne eines \u201ewas w\u00e4re, wenn\u201c galt es ein spekulatives, aber dennoch m\u00f6gliches, utopisches oder dystopisches Szenario zu entwerfen, welches das identifizierte Problem (der Kollegin) beseitigt oder erst gar nicht entstehen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWie k\u00f6nnte also eine Welt ohne Etiketten Wirrwarr und internationalem Textiltransport aussehen?\u201c<\/em> Dazu hatte ich zwei Konzepte bzw. Phasen entwickelt und mit Copic-Stiften visualisiert. Phase 1 zeigt die Bewusstmachung, in der es gilt verpflichtende Herkunftsangaben auf der Kleidung anzuf\u00fchren. Im Sinne eines \u201ean den Pranger F\u00fchrens\u201c werden wir Menschen dazu aufgefordert unsere Etiketten nicht in der Kleidung zu verstecken, sondern nach au\u00dfen hin zur Schau zu stellen. Aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsl\u00e4nder werden Menschen auch zu unterschiedlichen Empfindungen neigen: Von Stolz bis hin zu Scham, weil regional oder eben nicht produziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"779\" src=\"https:\/\/ibb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-4-1024x779.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1120\" srcset=\"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-4-1024x779.jpg 1024w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-4-300x228.jpg 300w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-4-768x584.jpg 768w, https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-4.jpg 1083w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt, wenn uns Menschen die Problematik der Textilkette bewusst gemacht wurde und wir aktiv eine Ver\u00e4nderung einl\u00e4uten wollen, wird ein lokaler Pflanzenanbau m\u00f6glich. Sei es im Garten, am Balkon oder sei es im Wohnzimmer, immer mehr Menschen z\u00fcchten ihre eigene Textilfaser von zu Hause aus &#8211;\u00a0 Baumwolle, Hanf oder Leinen. Nicht nur eigene Schafe werden f\u00fcr die Wollproduktion gehalten, sondern auch das Hundehaar kann nach neuesten Methoden textil aufbereitet werden. Und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit entstehen auf diesem langwierigen Weg keine Massenware, sondern vielmehr Einzelst\u00fccke, die auch nicht auf dem M\u00fcll oder der Altkleidersammlung landen, sondern zu neuen Entw\u00fcrfen umgen\u00e4ht werden. So wird ein vollkommen neuer Kleiderkonsum-Kreislauf m\u00f6glich, der f\u00fcr einen bewussteren Umgang nicht nur mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen der Erde, sondern auch mit dem Prinzip Kleidung generell steht. Wie diese Kleidung aussehen k\u00f6nnte, ja so lautete die finale Aufgabenstellung 4. Hierbei sollte ein Kleidungsst\u00fcck entworfen werden, das die L\u00f6sung des identifizierten Problems f\u00f6rdert\/erm\u00f6glicht. Das Motto Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit spiegelt sich bereits in meinem Kollektionsnamen wider: <strong><em>\u201eMono. Clothes that are as unique as our world<\/em><\/strong><em>.\u201c <\/em>Die aus dem heimischen Anbau gewonnenen Fasern werden miteinander verwebt, vern\u00e4ht, verknotet oder verstrickt, die Stoffe um den K\u00f6rper drapiert, um die gew\u00fcnschte Form und ein individuelles Design zu erzielen, wobei auch unterschiedliche Techniken in einem Kleidungsst\u00fcck miteinander kombiniert werden. Kleider, die aus unterschiedlichen Stoffbahnen bestehen sowie aus alten Textilien recycelt werden, zeigen ihren ganz eigenen Charakter und Charme. Es entfallen aufw\u00e4ndige und umweltbelastende F\u00e4rbeprozesse, weshalb nat\u00fcrliche T\u00f6ne wie Beige, Gelb, Ocker und unterschiedliche Grau-Braunt\u00f6ne vorherrschen. Auch verspricht die neue Generation an Kleidung Langlebigkeit, sodass wir gar nicht erst dazu neigen in den altbekannten Kreislauf des Konsums zu kippen. Aber <strong>Mono<\/strong> steht nicht nur f\u00fcr das Produkt \u00a0\u201eKleidung\u201c selbst, sondern f\u00fcr den gesamten Umgang mit ihr sowie allen zwischenmenschlichen und sozialen Interaktionen, bei denen die Qualit\u00e4t von Kommunikation und Aktion deutlich werden. Diese \u2013 quasi <strong>unsichtbaren<\/strong> \u2013 Qualit\u00e4ten im Sinne Burckhardts sind genauso optimierungsrelevant wie die offensichtlichen Objekte selbst. Womit f\u00fcr mich am Ende das Fazit steht, dass wir Menschen oder \u201eGestalter\u201c uns \u00fcber die <strong>Sichtbarkeit<\/strong> der Dinge hinaus mit Ver\u00e4nderungen oder Krisen auseinandersetzen m\u00fcssen, indem auch und vor allem das <strong>Unsichtbare<\/strong> (das in der Kleidung versteckte) gestaltet wird.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Entstanden in der Lehrveranstaltung:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ENTWURF- und MODEZEICHNEN<\/strong> <br><strong>3B1B4MFEMS \/ Seminar<\/strong><br><strong>LV-Leiter: Jure Purgaj Dr.<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cWhen we stumble out of bed each morning and grab the nearest item of clothing, hardly any of us are thinking of its story; where it came from, who made it and where it will go after the edges have frayed and that hole becomes unwearable\u201d Valerie Schwarz \u201eDesign ist unsichtbar\u201c: So lautete das Semesterthema [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1117,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[21,44],"tags":[121,73],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mode-und-Design_Schwarz-Valerie-5.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1113"}],"collection":[{"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1113"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1125,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1113\/revisions\/1125"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/isbb.phwien.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}